Restaurants schließen, Restaurants eröffnen. Berlins Schnelllebigkeit der Gastronomie ist nahezu unüberschaubar geworden und auch, wenn man richtig sehr mittendrin steckt in der Materie, kommt man nicht mehr ganz mit.
Was für ein großartiger Zufall also, dass mir diese Neueröffnung in Prenzlauer Berg begegnet ist! Das Restaurant Großherz in der Metzer Straße hat eine durchdachte und anspruchsvollen Karte und wir haben unser Mittagessen sehr genossen.
An der Oase in der Warschauer Straße wäre ich bestimmt vorbeigelaufen, hätte ich nicht genau gewusst, dass es hier sehr gute arabische Sandwiches gibt. Bestimmt hätte ich von diesen jedoch niemals erfahren, hätte mir ein lieber Mensch den Imbiss nicht empfohlen. Zusammen waren wir dort, an einem der lauen Frühlingstage, holten uns etwas zum Mitnehmen und aßen im Comeniuspark gleich um die Ecke. Das sollten wir öfter machen!
Das Tutti in der Zossener Straße in Kreuzberg ist einer dieser Orte, die mir nicht über werden können.
Der kleine Laden im Souterrain bietet sudanesisches vegetarisches und veganes Streetfood, frisch und preiswert.
Nach dem Essen fühle ich mich hier immer gut und voller Energie.
Dass ich die türkische Küche toll finde, habt ihr vielleicht schon mitbekommen.
Neben all den köstlichen warmen Speisen, sind die türkischen Pasten auch ganz wunderbar.
Eine besonders große Auswahl an Salaten und kalten Aufstrichen gibt es im Weinblatt in der Dieffenbachstraße in Kreuzbergs Graefekiez. Betritt man den kleinen Laden, erstreckt sich dort eine farbenprächtige, üppig bestückte Vitrine, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.
Die Hasenheide hat ein neues Restaurant, direkt am U-Bahnhof Südstern.
Nachdem ich zusehen konnte, wie es über Monate hinweg langsam Form annahm, war letzte Woche endlich die Eröffnung. Fes Turkish BBQ heißt das Lokal und überzeugt sowohl durch das Konzept, als auch
den Service, die Einrichtung und natürlich durch das Essen!
Die Sonnenallee in Neukölln gehört zu meinen Lieblingsstraßen in Berlin.
Auch wenn sie weder unter architektonischem Gesichtspunkt besonders schön ist, noch sich für einen entspannten Spaziergang eignet, bin ich sehr gern dort. Sie bietet nämlich eine Vielzahl an
arabischen Restaurants und Imbissen. Wie zum Beispiel das Azzam. Neben den bekannten arabischen Gerichten, gibt es dort auch Speisen, die man so nicht überall sieht. Bekannt ist Azzam für den
Hummus, der dort für mich mit der beste Berlins ist!
Ich liebe die türkische Küche.
Diese Liebe wächst stetig an, je mehr ich probiere.
Kaum zu glauben, wie spät sie entflammte, wo ich doch in Berlin-Kreuzberg aufwuchs und immer von ihr umgeben war. Besser spät als nie, sage ich dazu nur.
Nachdem ich die Kartoffel in Form von Kumpir neu für mich entdeckt hatte, ist etwas Ähnliches nun mit gefüllten Nudeln geschehen. Weder Ravioli noch Tortellini sind so richtig meins. Auch
Dumplings, Gyoza, Wan Tans oder Pelmeni hauen mich nicht um. Als ich nun jedoch einmal die türkische Version namens Manti (gesprochen: Mante) im Gözleme an der Karl-Marx-Straße probierte, war es
wahrhaftig eine Offenbarung der Teigtasche.
Kumpir, muss ich zugeben, habe ich sehr spät entdeckt dafür, dass ich in Berlin Kreuzberg aufgewachsen bin. Irgendwann, als ich den Kottbusser Damm entlang lief, habe ich auf den Tischen
der Gäste diese riesigen, gefüllten Kartoffeln gesehen und dachte mir: Was ist das? Gleich morgen probiere ich das!
Seit dem habe ich nicht sehr oft Kumpir gegessen, ich finde dafür muss man irgendwie richtig in der Stimmung sein. Ist zwar ein schnelles Essen, doch jeden Tag könnte ich das nicht zum Mittag
haben.
Mit meinem Besuch im Patta in Friedrichshain habe ich Kumpir allerdings nochmal richtig für mich entdeckt. Die Auswahl an Toppings und Soßen ist dort so vielfältig und flexibel! Wäre das Lokal
etwas mehr bei mir um die Ecke - einmal die Woche würde ich dort bestimmt essen!
Die Küche aus dem arabischen Raum begeistert mich zurzeit am meisten!
Manchmal scheint es, als wäre alles Falafel und Schawarma im Brot, hier und da noch etwas Makali oder Baba Ganoush.
Das Mesa in Wilmersdorf bietet libanesische Speisen auf einem ganz anderen Niveau. Eine Speisekarte voll köstlicher Mese verrät, wie vielfältig die Küche eigentlich ist!
Das ist mein Lieblings-Falafel-Laden.
In Berlin wimmelt es nur so von Falafel-Imbissen, meistens gibt es das Standard-Angebot: Schawarma, Falafel, Halloumi, Makali. Schmeckt auch immer alles - irgendwie.
Seit ich bei Yarok gegessen habe, weiß ich, wie Falafel auch schmecken können. Das Imbiss-Restaurant in der Torstraße ist immer gut besucht, dadurch ist alles frisch.
Würde ich dort um die Ecke wohnen, wäre ich jede Woche mindestens ein Mal dort!
Das klassische, türkische Frühstück gehört meiner Meinung nach zu den besten zwischen den Küchen der Welt!
Wenn die Sesamringe, wie hier bei Alsancak Simit Sarayi in der Blücherstraße in Kreuzberg, dann auch noch ununterbrochen frisch, am Tresen für den Kunden sichtbar hergestellt werden, umso besser. Vor allem, wenn die Simit so knusprig und braun gebacken, innen fluffig und gleichzeitig saftig sind wie hier.
Im Spätsommer 2019 hat Alsancak seinen neuen Laden am Blücherplatz endlich eröffnet. Nun kann man das beste, türkische Frühstück sogar auf einer riesigen, sonnigen Terrasse oder im lichtdurchfluteten Lokal genießen.
Die israelische Küche ist einer meiner liebsten. Deswegen bin ich ständig auf der Suche nach gutem, authentischen Essen aus Israel, wobei der Hummus für mich die größte Rolle spielt. Ich habe
schon sehr viel Hummus probiert, über die ganze Stadt verteilt. Einige Imbisse sind sehr gut, oder Zûla natürlich. Ein gemütliches Restaurant zu finden, in dem auch Leute, die nicht unbedingt
Hummus-Fans sind, auf ihre Kosten kommen, ist jedoch nicht so einfach.
Lange habe ich gesucht, unzählige Hummus-Teller probiert und viele waren dabei, die wirklich von hoher Qualität waren. Dann habe ich über Zula gelesen und bin direkt hingefahren.