Café Bada

Nicht viele Menschen, nehme ich mal an, würden sich mit über 70 Jahren noch mal in der Gastronomie selbstständig machen. Dies sogar in einem Land zu tun, dessen Sprache man eher gebrochen spricht, klingt dann fast nach einem Drehbuch für einen Film. Diesen Film habe ich mir neulich angeschaut, und zwar im echten Leben!

 

Der Inhaber des Café Bada in der Reichenberger Straße in Kreuzberg ist gebürtiger Koreaner, 75 Jahre alt und bietet in seinem kleinen Laden veganes koreanisches Essen an. 

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Die Oase

An der Oase in der Warschauer Straße wäre ich bestimmt vorbeigelaufen, hätte ich nicht genau gewusst, dass es hier sehr gute arabische Sandwiches gibt. Bestimmt hätte ich von diesen jedoch niemals erfahren, hätte mir ein lieber Mensch den Imbiss nicht empfohlen. Zusammen waren wir dort, an einem der lauen Frühlingstage, holten uns etwas zum Mitnehmen und aßen im Comeniuspark gleich um die Ecke. Das sollten wir öfter machen!

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Die Sardinen Bar

Als ich die Schrift über dem neuen Lokal an der Grunewaldstraße in Schöneberg das erste Mal lese, stellt mein Gehirn automatisch einen Bezug zur italienischen Insel Sardinien her. Erst bei genauem Hinschauen, erkenne ich den richtigen Namen: Sardinen Bar. Und tatsächlich - gemeint sind die Sardinen aus der Dose, die in Öl eingelegten kleinen Fische, die manchmal als Not-Essen einspringen müssen. Damit haben die Sardinen, die hier angeboten werden, allerdings wenig zu tun. 

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Antonello's Cevicheria

Dass ich nicht schon viel früher in Antonello's Cevicheria war!

Seit März 2015 gibt es das Lokal in der Nostizstraße im Bergmannkiez mittlerweile und ich staune wirklich, dass es mir erst vor ein paar Wochen aufgefallen ist. Das ganze Konzept klang wie extra auf mich zugeschnitten, da habe ich es natürlich gleich ausprobiert und - meine hohen Erwartungen wurden erfüllt!

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Tutti - sudanesisches Streetfood 

Das Tutti in der Zossener Straße in Kreuzberg ist einer dieser Orte, die mir nicht über werden können. 

Der kleine Laden im Souterrain bietet sudanesisches vegetarisches und veganes Streetfood, frisch und preiswert.

Nach dem Essen fühle ich mich hier immer gut und voller Energie.

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Chichas Ceviche

Die Süd-amerikanische Küche ist in Berlin auf dem Vormarsch, Chicha ist ein weiteres Beispiel dafür.

Angefangen hat Chicha als Imbiss auf unseren Streetfood-Märkten, wo sie die typisch peruanische Ceviche verkauften. Seit kurzer Zeit haben sie ein richtiges Restaurant in Kreuzbergs Friedelstraße eröffnet und ihr Angebot an peruanischen Gerichten erweitert. 

Ich war da und habe Ceviche gegessen, denn Ceviche ist etwas ganz köstliches!

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Das Café Mattea B.

Ich hatte schon seit langem vor, das Mattea B. in Schönebergs Goltzstraßenkiez in meinem Blog vorzustellen. Diese Woche bot sich mir endlich die Gelegenheit, dort richtig frühstücken zu gehen.


Wegen der köstlichen Scones dort war ich schon ab und zu in die Frankenstraße gefahren und hatte mir bei Gelegenheit die Speisekarte angeschaut. Seitdem stand fest: hierher muss ich mal zum Brunch kommen!

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Minh-Trangs Pho

Immer wieder frage ich mich, wie die vielen asiatischen Restaurants an der Kantstraße in Berlin Charlottenburg bei all der Konkurrenz überhaupt überleben können.

Ich glaube, langsam weiß ich warum. Viele Berliner kommen von überall extra zur Kantstraße gefahren, um ein gutes asiatisches Abendessen zu genießen. Wie auch ich an diesem Abend.

 

Das vietnamesische Restaurant Minh-Trang fällt durch seine Optik nicht aus der Reihe. Unscheinbar, minimalistisch und mit einfachen Holztischen und Stühlen eingerichtet, unterscheidet es sich kaum vom den anderen Lokalen an der Kantstraße. Der Unterschied liegt bei der Pho, der traditionellsten aller vietnamesischen Suppen. Diese ist im Minh-Trang besonders gut.

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Azzam - Authentisch Arabisch

Die Sonnenallee in Neukölln gehört zu meinen Lieblingsstraßen in Berlin.

Auch wenn sie weder unter architektonischem Gesichtspunkt besonders schön ist, noch sich für einen entspannten Spaziergang eignet, bin ich sehr gern dort. Sie bietet nämlich eine Vielzahl an arabischen Restaurants und Imbissen. Wie zum Beispiel das Azzam. Neben den bekannten arabischen Gerichten, gibt es dort auch Speisen, die man so nicht überall sieht. Bekannt ist Azzam für den Hummus, der dort für mich mit der beste Berlins ist!

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Gözleme und Manti

Ich liebe die türkische Küche.

Diese Liebe wächst stetig an, je mehr ich probiere.

Kaum zu glauben, wie spät sie entflammte, wo ich doch in Berlin-Kreuzberg aufwuchs und immer von ihr umgeben war. Besser spät als nie, sage ich dazu nur.

Nachdem ich die Kartoffel in Form von Kumpir neu für mich entdeckt hatte, ist etwas Ähnliches nun mit gefüllten Nudeln geschehen. Weder Ravioli noch Tortellini sind so richtig meins. Auch Dumplings, Gyoza, Wan Tans oder Pelmeni hauen mich nicht um. Als ich nun jedoch einmal die türkische Version namens Manti (gesprochen: Mante) im Gözleme an der Karl-Marx-Straße probierte, war es wahrhaftig eine Offenbarung der Teigtasche.

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Pattas Kumpir

Kumpir, muss ich zugeben, habe ich sehr spät entdeckt dafür, dass ich in Berlin Kreuzberg aufgewachsen bin.  Irgendwann, als ich den Kottbusser Damm entlang lief, habe ich auf den Tischen der Gäste diese riesigen, gefüllten Kartoffeln gesehen und dachte mir: Was ist das? Gleich morgen probiere ich das!

Seit dem habe ich nicht sehr oft Kumpir gegessen, ich finde dafür muss man irgendwie richtig in der Stimmung sein. Ist zwar ein schnelles Essen, doch jeden Tag könnte ich das nicht zum Mittag haben.

Mit meinem Besuch im Patta in Friedrichshain habe ich Kumpir allerdings nochmal richtig für mich entdeckt. Die Auswahl an Toppings und Soßen ist dort so vielfältig und flexibel! Wäre das Lokal etwas mehr bei mir um die Ecke - einmal die Woche würde ich dort bestimmt essen!

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Kala - Das Lokal mit dem Fisch - GESCHLOSSEN

Wenn es darum geht, Fisch essen zu gehen, scheint es, als müsse man sich in Berlin zwischen dem teuren Restaurant und der Fastfood-Kette Nordsee entscheiden.
Mit dem Kala in der Kienitzer Straße wurde nun allerdings genau diese Lücke geschlossen. Frischen Fisch gibt es hier nicht nur im Ganzen vom Grill, sondern auch als Salat, in der Pasta-Soße und im Brot!

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Bun Bao - Asiatische Burger

Das Bun Bao in der Kollwitzstraße gibt es erst seit Anfang Mai. Die asiatischen Burger, die man dort essen kann, gibt es allerdings schon länger.
Als Streetfood-Stand haben sie begonnen, nach und nach auf immer mehr Märkten in Berlin und Deutschland verkauft und nun, aufgrund der großen Nachfrage, ein Restaurant in Prenzlauer Berg eröffnet. Endlich kann man ihre köstlichen Burger also an jedem Tag der Woche bekommen!

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Fuchs & Fähe - Sandwich & Wein GESCHLOSSEN

Eine weitere Bereicherung der Sandwich-Kultur in Berlin hat eröffnet!
In der Kienitzer Straße in Neukölln gibt es seit diesem Jahr das Fuchs & Fähe, ein Lokal, das Sandwiches und Weine anbietet. Klingt vielleicht nach einer starken Einschränkung, doch dafür ist alles so köstlich, dass alles andere auf einmal überflüssig erscheinen würde.

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Yarok - Syrisch aus Damaskus

Das ist mein Lieblings-Falafel-Laden.

In Berlin wimmelt es nur so von Falafel-Imbissen, meistens gibt es das Standard-Angebot: Schawarma, Falafel, Halloumi, Makali. Schmeckt auch immer alles - irgendwie.

Seit ich bei Yarok gegessen habe, weiß ich, wie Falafel auch schmecken können. Das Imbiss-Restaurant in der Torstraße ist immer gut besucht, dadurch ist alles frisch.

Würde ich dort um die Ecke wohnen, wäre ich jede Woche mindestens ein Mal dort!

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NETA - Sterne von Mexikos Straßen

Das NETA am Weinbergsweg am Rosenthaler Platz gibt es erst seit wenigen Wochen.

Schon lange habe ich allerdings auf so einen Ort in Berlin gewartet: Tacos, Quesadillas und Burritos mit hoher Qualität. Das versichern alle drei der jungen Inhaber - und das schmecken alle, die das NETA schon probieren konnten!

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Ein Imbiss namens W

Am südlichen Ende der Kastanienallee ist der W-Imbiss.

Nicht nur der Name sorgte bei mir anfangs für Verwirrung, auch ein ähnliches Speiseangebot hatte ich vorher noch nie gesehen. Das Essen hier ist ein Mix aus vielen Küchen: Indisch, Italienisch, Californisch und Mexikanisch. Ich war skeptisch - von so Mischmasch halte ich nicht viel - aber sowohl das Konzept dahinter als auch das Essen haben mich überzeugt!

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Hype ums Hamy

Das Hamy ist immer voll.

Kommt man wie wir, an einem Sonntag Abend, muss man höchstwahrscheinlich einige Minuten warten, bis ein Platz frei wird. Oder auch viele Minuten, je nach dem wie viele Leute vor einem schon warten.

Wie ein richtiger Hype kommt es mir vor, der um den kleinen, vietnamesischen Food-Store an der Hasenheide gemacht wird. Ich habe nur Gutes über das Hamy gehört und dass es "richtig billig" sei. Bei dem Wort "billig" bin ich meistens eher weniger begeistert, aber natürlich wollte ich das Essen im Hamy probieren. Nach dem ich eine Weile in Vietnam verbracht habe, bin ich außerdem der Meinung erkennen zu können, welche vietnamesischen Restaurants authentisch und gut kochen.

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Mogg & Melzer - endlich probiert!

Mogg & Melzer haben mittlerweile einen großen Namen in Berlin. Selbst bei weniger leidenschaftlichen Foodies sollte schon angekommen sein, dass es hier das vermeintlich beste Pastrami-Sandwich gibt.

Endlich habe auch ich den Laden ausprobiert, nachdem ich von allen Seiten immer "Mogg & Melzer, Mogg & Melzer!" hörte. Egal, wie gelobt ein Laden auch sein mag, ich möchte mir meine Meinung erst nach dem tatsächlichen Kosten bilden!

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Pic Nic 34 - GESCHLOSSEN

Non è facile trovare un posto a Berlino, dove la pasta ricordi a quella che si mangia a casa. Una pasta con un sugo fatto di pomodori di qualità. Un sugo che ha avuto tempo per assumere i sapori delle spezie. Una pasta cotta al dente, una bella porzione ancora fumante.


Im PicNic 34 bekam ich endlich eine Pasta, die mich an jene erinnert, die mein Vater für mich kocht. Bissfeste Nudeln in einer perfekt abgeschmeckten Tomatensoße, der man Zeit gegeben hat, den Geschmack der Gewürze anzunehmen. Der noch dampfende Teller mit Pappardelle riecht nach Sommer in Italien.

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Welch' eine Geruchskulisse!

Schon am ersten Tag merkte ich, wie geruchsintensiv Saigon ist. Der Geruch in der eigenen Nase wechselt alle 10 Meter, vorallem während der Mittags- und Abendessenszeit. Ich war sehr beeindruckt von dieser Vielfalt an Wohlriechendem und weniger Angenehmen und versuchte die Gerüche zuzuordnen - nicht immer leicht.


Trotz fremder Umgebung findet sich dennoch schnell ein eigener "Kiez" in einer neuen Stadt. Da kennt man sich aus, da fühlt man sich wohl, fast heimisch. Die Straße 15 verläuft mitten durch meinen Kiez hindurch und ich kürte sie zu meiner Lieblings-Streetfood-Meile. Es gibt Garküchen aller möglichen Art und die Wahl fällt schwer. Hier ein paar Einblicke!

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